Logistik auf IBM i
Entwicklung, Integration und Betrieb
Für eine Logistikgruppe mit Standorten in Österreich, der Slowakei und Tschechien betreiben und entwickeln wir ein mandantenfähiges Logistiksystem für die Kontraktlogistik. Es läuft auf unseren eigenen IBM-i-Systemen. Darüber wickelt die Gruppe Prozesse für namhafte internationale Markenhersteller ab, unter anderem aus der Lebensmittel- und Süßwarenindustrie.
Ein System für Ihre Logistikprozesse
Vom Wareneingang bis zur Vorbereitung der Leistungsabrechnung, angebunden an die Systeme der Hersteller.
Das System unterstützt Lagerverwaltung, Fabrikversorgung, Copacking, Qualitätskontrollen, Rückverfolgbarkeit und die Vorbereitung der Leistungsabrechnung. Wir verantworten auch den automatischen Datenaustausch in beide Richtungen mit den SAP-Systemen der Hersteller, von Stammdaten und Aufträgen bis zu Bestandsmeldungen und Rückmeldungen zu Warenbewegungen.
Scanner, Staplerterminals und Maschinen in Verpackung und Produktion sind ebenfalls angebunden. Automatische Palettenwickler und Waagen übermitteln Daten an das System und erhalten ihre Aufträge von dort.
Die Anwendung ist seit Jahrzehnten im Einsatz und wird von uns laufend weiterentwickelt. Wir integrieren neue Auftraggeber, passen Schnittstellen an und entwickeln Funktionen für veränderte Geschäftsabläufe. Dabei verbinden wir Softwareentwicklung mit der Verantwortung für den täglichen Betrieb.
Welche Geschäftsabläufe das System unterstützt
Nach Abläufen geordnet, so wie sie im Lager und an der Linie vorkommen.
- Mehrere Standorte und Auftraggeber
- Verwaltung unterschiedlicher Mandanten und ihrer Abläufe innerhalb eines gemeinsamen Logistiksystems. Die Anwendung unterstützt Deutsch, Englisch und Slowakisch.
- Lagerverwaltung
- Das System unterstützt den gesamten Lagerprozess: vom Wareneingang über Einlagerung, Bestandsführung und Kommissionierung bis zum Warenausgang. Lagerzonen und Kommissionierreihenfolgen lassen sich gezielt steuern, Lagerplätze zeitgesteuert sperren und ausgewählte Vorgänge mit nachvollziehbaren Begründungen dokumentieren.
- Fabrikversorgung
- Produktionspläne der Hersteller werden elektronisch übernommen. Das System reserviert Bestände, erzeugt Warenausgänge für Pendelfahrten im vorgesehenen Zeitfenster und übermittelt Rückmeldungen an SAP.
- Copacking und produktionsnahe Abläufe
- Verarbeitung von Stücklisten, Produktionsbelege je Palette, Erfassung von Ausschuss sowie Personalzeiterfassung direkt an der Linie.
- Qualitätskontrollen
- Prüfaufträge, Sperren und Freigaben, Sortierung und Kontrollscannung einschließlich der Rückmeldungen an das System des Auftraggebers.
- Rückverfolgbarkeit
- Nachvollziehbarkeit von Roh- und Fertigwaren nach Artikel, Charge und logistischer Einheit, etwa einer Palette mit SSCC. Auch Umpacken, Schlichten und Verladen werden berücksichtigt und mit den zugehörigen Daten im SAP-System des Herstellers verbunden.
- Verladung
- Zuordnung gescannter Ware zum jeweiligen LKW sowie Erfassung von Kennzeichen, Containern, Versanddaten und Siegelnummern. Vorabinformationen werden an den Spediteur übermittelt.
- Transportanbindung
- Statusmeldungen aus Depots über eine selbst entwickelte Fahrer-App auf mobilen Zebra-Scannern, Rückmeldungen von Frachtführern und Erstellung von CMR-Frachtbriefen.
- Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels
- Eindeutig nummerierte Paletten mit SSCC, GS1-128-Etiketten und elektronische Lieferankündigungen. Lieferscheine werden auf Papier, als PDF oder elektronisch bereitgestellt.
- Vorbereitung der Leistungsabrechnung
- Aufbereitung von Logistikleistungen in Wochenabrechnungen als Grundlage der Fakturierung.
- Rohstoffmeldungen
- Ermittlung von Rohstoffdaten über die Stücklistenauflösung und automatische Übermittlung an den Auftraggeber zur Unterstützung seines EUDR-Meldewesens.
Was wir konkret tun
Entwicklung, Integration und Betrieb aus einer Hand.
- Betrieb
- Betrieb, Überwachung und Datensicherung unserer eigenen IBM-i-Systeme im Rechenzentrum. Beschaffung von Hardware und Wechsel auf neue IBM-i-Systeme.
- Entwicklung
- Fachliche und technische Weiterentwicklung der Logistiksoftware in RPG, RPGLE und CL. Eigene Entwicklungsumgebung, Versionsverwaltung mit Git sowie Prüfung und schrittweise Einführung von Änderungen.
- Neue Mandanten
- Integration neuer Auftraggeber und Anbindung ihrer Geschäftsprozesse und Unternehmenssysteme.
- Datenaustausch
- Einrichtung und Betreuung des elektronischen Datenaustauschs mit Herstellern und Spediteuren: Lobster Data, AS2, SAP-IDoc und EDIFACT. AS2-Verbindungen mit Verschlüsselung, Signatur und Empfangsbestätigung. Schnittstellen zu weiteren ERP-Systemen, etwa BMD NTCS, sowie zu Zeiterfassung und Datenauswertung.
- Geräte und Maschinen
- Anbindung und Verwaltung von Scannern, Staplerterminals und mobilen Geräten mit SOTI. Anbindung von Maschinen in Verpackung und Produktion, insbesondere Palettenwicklern und Waagen.
- Dokumentation
- Dokumentation der Fachabläufe, Programme und Schnittstellen, damit Betrieb und Weiterentwicklung im Team nachvollziehbar bleiben.
Fragen zur Logistik auf IBM i?
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